Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

Hamburg Süd Reiseagentur

Lufthansa City Center Global Travel

Telefon: +49 (0) 40 3705 155
E-Mail:
touristik@hamburgsued-reiseagentur.de

Burchardplatz 5,
20095 Hamburg
Deutschland

Lufthansa City Center Reiselounge

Individuelle Onlineberatung der Reiseexperten aus Ihrem Reisebüro!

So gehts

  1. Nehmen Sie Kontakt zu den Reiseexperten aus Ihrem Reisebüro auf.
  2. Teilen Sie uns Ihre Reisewünsche mit und unsere Reiseprofis stellen Ihnen Ihre individuellen, maßgeschneiderten Reiseangebote zusammen.
  3. Sie erhalten Ihren persönlichen Beratungscode, den Sie in das Eingabefeld eintragen. Nun können Sie jederzeit Ihre persönlichen Angebote abrufen und gleich online buchen.
icon message
Marroko - Ziegen Argan Baum

Jahreswechsel in Marrakesch

Eine Kurzreise über Silvester ist im Verhältnis zur Aufenthaltsdauer oft eine teure Angelegenheit, denn die Fluggesellschaft und Hotels wissen, dass sich der Reisende über den Jahreswechsel nur wenige Tage Zeit nimmt, um zu verreisen. Dementsprechend hoch fallen auch die Preise für Flug und Übernachtungen aus.


Bei unserer Auswahl zum Reiseziel sind wir den umgekehrten Weg gegangen und haben die Preise und Verbindungen für mehrere infrage kommende Destinationen abgefragt und erst danach fiel Anfang November die Entscheidung für unser Reiseziel Marrakesch. Eine Destination die schon lange auf unserem Wunschzettel stand.

Seit ca. einem Jahr fliegt die Deutsche Chartergesellschaft Germania von Hamburg 2 x wöchentlich nonstop in das beliebteste Touristenziel Marokkos. In früheren Jahren war es stets eine zeit- und kostenintensive Anreise mit Umsteigeverbindungen und wurde von uns daher immer wieder verworfen.


Wir entschieden uns für einen einwöchigen Aufenthalt und einer Kombination aus den Städten Essaouira, der weißen Stadt am Atlantik und Marrakesch. Der fast ausgebuchte Flug von Hamburg startete morgens mit leichter Verspätung. Ein freundlicher Service an Bord servierte ein kleines warmes Gericht und überraschte mit mehrmaligen Getränkenachfragen.

Im Zeitalter der „Billigflieger“ schon eine Seltenheit. Nach der pünktlichen Ankunft in Marrakesch erwartete uns schönstes Wetter, mit Temperaturen bei 22 Grad aber noch eine unwillkommene Überraschung. Vor den Einreiseschaltern staute sich eine endlose Menschenschlange, die sich auch nach längerer Zeit kaum bewegte.

Nach 2 ½ Stunden hatten wir endlich die marokkanische Passkontrolle
passiert – ein unhaltbarer Zustand. Der viel zu kleine Flughafen kann den Andrang von Touristen an bestimmten Tagen kaum bewältigen und es wird glücklicherweise an einem neuen Terminal gebaut, was aber noch einige Zeit dauern wird.
Kein wirklich gelungener Auftakt für einen Urlaub, aber umso erfreulicher der weitere Verlauf.
Ein verbindlicher Mitarbeiter der örtlichen Agentur von Tischler Reisen erwartete uns, um den kleinen Mietwagen zu übergeben. Nach kurzen Formalien fuhr er noch eine kurze Wegstrecke mit uns, um uns den Weg aus der quirligen Stadt zu weisen, verließ uns aber dann. Auf einer sehr gut ausgebauten Strecke, aber ohne landschaftliche Highlights fuhren wir 180 km gen Westen nach Essaouira.
Man benötigt aufgrund der Geschwindigkeitsbeschränkungen und drei zu durchfahrenden Ortschaften ca. 2 ½ Stunden. Die Polizei ist sehr präsent und kontrolliert an mehreren Punkten.

Die Stadt gilt als einer der schönsten Hafenstädte und Badeorte Marokkos und ist seit 2001 UNESCO Welt Kulturerbe.
Unser kleines Hotel „Villa de`l O“, ein sogenanntes Riad aus dem 18. Jh. im klassisch marokkanischen Stil und gleich hinter der Festungsmauer gelegen, wurde schnell gefunden. Die 12 sehr unterschiedlichen Zimmer sind individuell im Kolonialstil gestaltet und blicken meistens auf den schönen Innenhof oder die Stadtmauer. Wir hatten das Glück, das einzige Zimmer auf der Dachterrasse, mit Blick auf den Atlantik und über die Stadt zu bekommen.

Das erforderte zwar häufiges Treppensteigen in den 3. Stock, aber die Aussicht entschädigte uns dafür.
Essaouira, früher hieß die Stadt Mogadoura und Mogador, liegt unmittelbar am Atlantik und wurde von den Portugiesen im 15. und 16. Jahrhundert als eine klassische Festungsanlage gebaut, hinter deren Mauern sich bis zum heutigen Tage die Medina befindet. Kleiner als in Marrakesch, aber mit unzähligen verwinkelten Gassen, in denen sich zahlreiche Läden mit Gewürzen, Ölen, Teppichen, Kleidungsstücken und sonstige Souvenirs befinden, lassen einen die Zeit vergessen.
Der kilometerlange Sandstrand, die pittoreske und recht überschaubare Altstadt sowie das ganzjährig angenehme Klima, ziehen viele ausländische und auch marokkanische Gäste an diesen Ort. So haben nicht wenige wohlhabende „Marrakchis“, wie die Einwohner von Marrakesch genannt werden, hier ihre Häuser und Wohnungen am Meer. Baden ist allerdings aufgrund der Wasserqualität und der teilweise starken Brandung nicht unbedingt ratsam.

Für Windsurfer ist das Revier jedoch ideal, was man an den vielen Wohnmobilen und Campingbussen mit europäischen Kennzeichen ablesen konnte.

Eine weitere Sehenswürdigkeit dieser nur 85 000 Einwohnern zählenden
Stadt ist der Fischereihafen, einer der größten in Marokko. Man folgt am besten den Möwen entlang der Befestigungsanlagen und dem Geruch nach gegrillten Fisch und Schalentieren. Vorbei an zahlreichen kleinen Fischrestaurants mit einem Frischfisch Angebot, wie man es nur noch selten findet und das zu sehr günstigen Preisen. Danach tritt man durch ein Stadttor und hat einen überwältigenden Blick auf eine riesige Flotte von unzähligen Trawlern und offenen kleinen Fischerbooten. Sobald die Boote einlaufen, werfen die Arbeiterbrigaden die Fische körbeweise auf die Kaianlagen. Hier werden sie in Kisten verteilt, mit Eis gekühlt und abtransportiert.

Ein grandioses Schauspiel, aber eine Knochenarbeit für die Männer.
Es gibt eine ausreichende Anzahl guter Restaurants in der Stadt, die nicht nur die marokkanische Küche mit den schmackhaften Couscous und Tagine Gerichten anbieten. Einige bieten auch französische und italienische Speisen in sehr guter Qualität an. Zu beachten ist, dass nicht alle Restaurants Alkohol ausschenken.

Unser Silvester Abend wurde hier eher ruhig begangen. Wir fanden ein vorzügliches Restaurant mit französisch - marokkanischer Küche, gutem Weinangebot und das bei angemessenen Preisen.
Nach vier erholsamen und interessanten Tagen fuhren wir zurück nach Marrakesch und gaben den Mietwagen am Flughafen zurück, denn für diese Stadt braucht man kein Fahrzeug. Nach dem beschaulichen Essaouira bedeutet die auf über 1 Mio. Einwohnern angewachsene Stadt schon eine erhebliche Umstellung. Unser gewähltes Hotel „Villa des Òrangers“ war jedoch eine Oase der Ruhe in günstiger Lage zur Altstadt. Nur 10 Gehminuten zur Medina und zum weltberühmten Platz Djemma el-Fna.

Das kleine 5*Hotel verfügt über 27 Zimmer, die sich um einen wunderschönen Innenhof im maurischen Stil herum gruppieren. Etwas größer als viele Riads in Marrakech, aber auch mit mehr Komfort und sehr freundlichem Personal. Diese Tatsachen machten den Aufenthalt zu einem Erlebnis für uns. Ein beheizter Pool, ein kleines Spa und eines der besten Restaurants der Stadt zeichnen diese Herberge ebenfalls aus. Besonders empfehlenswert sind die Zimmer mit eigener Dachterrasse.
Am nächsten Tag stand ein ½ tägiger Rundgang durch die Medina mit einem Reiseführer an. Die rund 20km langen Festungswälle und Mauern gehen bis aufs 12 Jh. zurück. Deren Farbe und auch die der Häuser haben Marrakesch den Titel „rote Stadt“ eingetragen. Die Medina, die sich um den Platz Demma el-Fna herum ausbreitet, ist ein großes Labyrinth aus engen, dunklen Gassen, die nur hier und da durch kleine Plätze mit einer Moschee aufgehellt werden.
Im Norden liegt der beliebteste Teil der Medina, der für seine „Souks“ (Märkte) bekannt ist. Jede „Gilde“ hat ihr eigenes Quartier. Eine Gasse für Trockenfrüchte, eine für die Töpfer, die Schuster, die Stoffhändler und die Gewürz- oder Messinghändler. Man kann sich stundenlang treiben lassen und bekommt immer wieder neue Bilder und Eindrücke zu sehen.
Der „Große Platz“ ist tagsüber auch belebt, mit unzähligen Cafès, mehrstöckigen Restaurants und zahllosen Souvenirständen. Aber den eigentlichen Reiz entfaltet dieser Ort erst nach Sonnenuntergang. Dann beginnen die Imbissverkäufer ihre Stände aufzubauen und der Duft von gegrilltem Fleisch mit orientalischen Gewürzen breitet sich aus.

Gaukler, Artisten und Jongleure zeigen für ein paar Dirham ihre Kunststücke. Aber leider gibt es auch gelegentlich Taschendiebe. Es ist also Vorsicht geboten. In Marrakesch ist das alles überragende Bauwerk die 77 Meter hohe Koutoubia Moschee, die man von fast überall her sehen kann. Der Zutritt ist jedoch nur für Muslime erlaubt. Der Turm bietet von fast überall einen guten Orientierungspunkt bei Stadtrundgängen.

Eine andere und sehr bequemere Art der Fortbewegung in Marrakech ist die Fahrt in einer Pferde-Kutsche. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Eine einstündige Rundfahrt, z. B. teilweise entlang der alten Festungsmauer kostet ca. 120 Dirham (12 €). 

Nach drei ausgefüllten, aber auch erholsamen Tagen in Marrakesch führte uns der knapp 4 stündige Rückflug zurück nach Hamburg.

Die einwöchige Reise nach Marokko war für uns ein tolles Erlebnis, den Jahreswechsel in einer „etwas anderen Welt“ zu erleben und es macht neugierig auf weitere Reisen in dieses schöne Land.

Sollten Sie jetzt vielleicht auf den Geschmack für Marrakesch gekommen sein, dann rufen Sie uns an. Ob eine Hotelempfehlung, Restaurant Tipps, oder wie wäre es mit einer Kombination mit den anderen drei Königstädten Fes, Rabat und Meknès? Das umfangreiche Marokko Programm von Tischler Reisen bietet unzählige Reisevarianten und Möglichkeiten für einen individuellen Urlaub.

Gerne stehen unser Touristik Team und ich Ihnen zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

Qualität & Nachhaltigkeit