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Hamburg Süd Reiseagentur

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MS EUROPA 2 - Paläste, Prunk und Zarenglanz

Istanbul

Wir fliegen mit unserer kleinen Gruppe mit Turkish Airlines - der Service ist übrigens wirklich sehr gut -  nach Istanbul. Kaum haben wir unsere Koffer, werden uns diese auch schon von den Hapag Lloyd Mitarbeitern abgenommen und wir werden zum Bus begleitet. Dass es in Istanbul etwas dauert, bis dieser dann kommt, verwundert ja nicht wirklich. Die Fahrt zum Schiff dauert wegen des unglaublichen Verkehrs über eine Stunde (eigentlich wären es wohl nur 25 Minuten) - aber wir beobachten die Delfine im Meer und die Ausblicke über den Bosporus.

Und dann liegt sie dort - unterhalb des Topkapi-Palastes: die MS Europa 2. Sehr elegant sieht sie aus, das kann man nicht anders sagen – wie eine große Yacht! Nach der Sicherheitskontrolle erwarten uns freundliche Geister, die uns auf das Schiff begleiten, fragen, wie die Anreise war  und uns ein paar Tipps zur Einschiffung geben. Der erste Eindruck ist dann einfach nur "Wow"! Was für eine Eleganz und ein Chic leuchten mir entgegen! Der Check-In dauert nur wenige Minuten und dann werden wir mit dem ersten Glas Champagner "Willkommen" geheißen. Mit anderen Gästen stehen wir in der  einladenden Lobby und genießen.

Schließlich begleiten uns Stewards auf unsere Suiten. Ich habe eine Veranda- Suite mit einem großzügigen Bad und begehbarem Kleiderschrank. Wie alles funktioniert, erklärt mir meine Kabinenstewardess und dann schaue ich mich erst einmal in Ruhe um. Die Veranda bietet Platz für zwei Stühle, ein Tischchen und eine Liege, die sehr bequem ist. Jeden Morgen werden die Auflagen bereit gelegt - am Abend auch wieder weg geräumt. In der gemütlichen Sitzecke steht zur Begrüßung eine Flasche Champagner, frisches Obst und eine Schale mit Erdbeeren. Die Minibar ist komplett im Reisepreis enthalten (übrigens auf allen Schiffen von Hapag Lloyd) und so bin ich gespannt, was ich vorfinde. Verschiedene Wasser, Rhabarberschorle, Cola, und, und, und.... Der Schrank darüber ist perfekt ausgestattet: darin befindet sich die Nespresso- Maschine mit diversen Kapseln zur Auswahl, Geschirr, Silberbestecke, Gläser, Servietten. Was will ich mehr?

Ich packe meinen Koffer aus, der gerade auf meine Suite gebracht wurde. Der Kleiderschrank bietet unglaublich viel Platz - auch bei einer Weltreise hat der Gast keine Probleme, seine Sachen unterzubringen. Dort hängen auch zwei Bademäntel, Schläppchen liegen ebenso bereit, wie eine Tasche für den Pool, die der Gast übrigens gern mit Hause nehmen darf.

Auch das geräumige Bad ist perfekt ausgestattet - zwei Föhne liegen in der Suite bereit.

Mit der persönlichen Emailadresse, die jeder Gast von Hapag Lloyd erhält, kann man über den Flachbild-Fernseher Emails versenden und empfangen – und sofern es nur Text und keine Bilder sind – ist dieser Service inkludiert. Also schnell ein kleiner Gruß nach Hause und dann beginnen wir den Abend mit einem Aperitif in der Sansibar an Deck. Es ist zwar etwas kühl, aber Dank der Heizstrahler können wir draußen bleiben und den ersten Aperol Spritz genießen. Das Abendessen wollen wir dann im Yacht Club einnehmen und dabei das Auslaufen aus Istanbul erleben. Das Buffet lässt keine Wünsche offen und der Service ist einfach hervorragend - das junge Servicepersonal liest uns die Wünsche fast von den Lippen ab - ob eine wärmende Decke oder noch ein Glas Wein - wir warten immer nur wenige Augenblicke. Dabei muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Getränkepreise sehr moderat sind - ein wirkliche gute Flasche Wein  bekommt man schon für 30,- €! Die abendliche Fahrt auf dem Bosporus ist ein herrliches Erlebnis - mit Blick auf den beleuchteten Topkapi, die Süleymanyi- Moschee und die Galata-Brücke beginnt nun unser Kreuzfahrt auf dem Schwarzen Meer.

 

Erste Station ist das kleine Nesebar in Bulgarien. Die Altstadt ist komplett UNESCO- Weltkulturerbe und nach dem Bummel durch die zauberhaften Gassen, weiß ich warum. Die wunderschönen Häuser und Kirchen sind hervorragend restauriert und der Spaziergang wird zu einer Reise in die Vergangenheit. Am Anleger der Tenderboote stehen schon einige Crewmitglieder mit kalten Getränken bereit und dann fahren wir zurück an Bord. Den Nachmittag verbringe ich auf meiner herrlichen Veranda.

Zum Abendessen haben wir für heute das asiatische Restaurant „Elements“ gewählt und entscheiden uns für das Sushi-Menü, das seinesgleichen sucht – es ist einfach köstlich. Für den anschließenden Cocktail treffen sich viele der Gäste in der Sansibar – gern auch zum Tanzen!

Ein Seetag folgt und ich möchte unser schönes Schiff gern ausführlich erkunden! In aller Ruhe schlendere ich durch die verschiedenen Bars, besuche die Bibliothek und die Shops und entspanne schließlich in den Entspannungsinseln auf Deck 10. Für den Nachmittag habe ich einen Sportkurs im wirklich gut ausgestatten Fitnessbereich auf meinen Terminplan gesetzt bevor wir abends mit einer kleinen Gruppe im Hauptrestaurant „Weltmeere“ zu Abend essen. Dass meine angebrochene Flasche Rosé vom Vorabend im „Elements“ ganz schnell ihren Weg zu mir findet ist selbstverständlich Teil und des herausragenden Services. Heute ist Poolparty - ich bin gespannt auf die Atmosphäre und werde sehr angenehm überrascht: eine tolle Band spielt, es ist ausgelassen und locker aber nicht übertrieben! Es wird getanzt und gefeiert – die Gäste genießen sichtlich einen tollen Abend!

Die Olympiastadt Sotschi ist unser nächstes Ziel, und da ich ein Einzelvisum für Russland habe, kann ich mir die Stadt auf eigene Faust anschauen. Viel ist seit oder für die olympischen Winterspiele passiert – schöne Promenaden und Parkanlagen, schicke Geschäfte und restaurierte Bauten säumen die breiten Straßen. Allerdings muss man ehrlicherweise bemerken, dass abseits der Hauptstraßen der Charme verblasst und die Plattenbauten überwiegen.

 

Da Jalta nicht mehr angelaufen werden darf, können wir noch einmal einen Tag lang auf See entspannen. Herrlich! Highlight ist dabei das legendäre Gin-Tasting, bei dem der Barkeeper uns 5 verschiedene Gins mit unterschiedlichen Aromen und Tonics erklärt und wir natürlich auch probieren dürfen. Sehr interessant, sehr lecker und im Reisepreis schon inklusive!

Für den Abend werfen wir uns alle in Schale, denn wir speisen heute im „Tarragon“– französische Küche auf höchstem Niveau und ausgezeichnet als bestes Restaurant auf See!

Es ist „Kaviar-Tag“ und so beginnen auch wir mit dieser köstlichen Vorspeise gefolgt von dem besten Tatar, dass wir je gegessen haben. Man könnte noch viele Superlative für das Dinner im „Tarragon“ aufführen – wirklich beschreiben lässt sich dieser außergewöhnliche Abend aber nicht!

Letzte Station ist nun Odessa – die ukrainische Stadt besticht durch einen etwas verblassten Prunk und ich werde etwas wehmütig in Anbetracht all der herrlichen Bauwerke, die so dringend renoviert werden müssten um vor dem totalen Verfall geschützt zu werden. Nach einer ausführlichen Stadtführung geht es zurück an Bord und heute Nachmittag will ich endlich die berühmten Waffeln an der Poolbar probieren!

Den letzten Abend genießen wir im „Serenissima“– dem italienischen Restaurant, das dem „Tarragon“ kaum nachsteht.

Im Abendlicht laufen wir wieder in Istanbul ein und lassen den Abend mit einem Drink in der Sansibar mit Blick auf die Altstadt ausklingen.

Als wir am nächsten Tag Abschied nehmen müssen, bin ich mir sicher: die EUROPA 2 kann für mich weder in Ausstattung noch in Service übertroffen werden!

Und bei der Route, die derzeit aufgrund der vielen Unruhen nicht befahren wird, bleibt zu hoffen, das sich dies bald wieder ändert – denn dort im Schwarzen Meer gibt es zahlreiche Städte zu entdecken, die zu einer anderen Welt zu gehören scheinen und deren Besuch sehr lohnenswert ist.

 

von:

Bettina Heinz

Hamburg Süd Reiseagentur
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bettina.heinz@hamburgsued-reiseagentur.de
 

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