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Als einer der vier asiatischen Tigerstaaten hat sich Taiwan binnen einer Generation von einem agrarisch geprägten Land mit arbeitsintensiver Industrie zu einer technologiebasierten Volkswirtschaft gewandelt. Neben der Textil- und Bekleidungsindustrie spielen die metallverarbeitende, die chemische und die petrochemische Industrie eine große Rolle, ebenso der Fahrzeug- und Maschinenbau. Zudem hat sich Taiwan in der Computerbranche zu einem der führenden Produzenten von Hardware entwickelt. Hauptstadt sowie politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes ist die Millionenmetropole Taipeh.

Allgemeines

Seit 1949 ist der Status der Republik China, so der offizielle Name Taiwans, ungeklärt und seit dieser Zeit beharren sowohl die Volksrepublik als auch die Republik China darauf, die Vertreter des „einen Chinas“ zu sein. 1971 löste das kommunistische Regime die Regierung Taiwans als Repräsentant Chinas in der UN ab. Taiwan hat daher auch keine Botschaften in Ländern der EU und den USA, sondern nur Vertretungen. In internationalen Organisationen wie der UN ist die Republik China nicht vertreten, auf Klimakonferenzen erscheint das Land als NGO und bei Olympia müssen die Sportler unter dem verhassten Namen „Chinesisch Taipeh“ starten. Deutschland unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu Taiwan. Die deutschen Interessen werden durch das Deutsche Institut Taipei wahrgenommen. Taiwan unterhält inoffizielle Vertretungen in Berlin, Hamburg, München und Frankfurt. Die bilateralen Beziehungen sind gut und intensiv. In Taiwan leben rund 1.600 Bundesbürger, und 250 deutsche Unternehmen haben sich dort angesiedelt. Im Gegenzug studieren rund 1.500 Taiwanesen in Deutschland.

 

Aktuelle Lage

Mit 23,5 Millionen Einwohnern und einem Bruttoinlandsprodukt von 523,6 Milliarden US-Dollar (2015) steht Taiwan an 25. Stelle der Volkswirtschaften weltweit. Die taiwanischen Exporte erreichten im Jahr 2014 ein Rekordhoch von 313,84 Milliarden US-Dollar. Dies spiegelt die erhöhte globale Nachfrage nach in Taiwan hergestellten Elektronik- und Maschinenbaugütern sowie Transportausrüstungen wider. Doch bereits ein Jahr später führten der globale Nachfragerückgang und die schwache wirtschaftliche Entwicklung in China zu einem Einbruch bei den Exporten. 2015 gingen sie um 10,9 Prozent zurück. Denn die Wirtschaft Taiwans ist eng mit der Volksrepublik China verflochten. 40 Prozent aller taiwanischen Ausfuhren gehen nach China, und Unternehmen aus Taiwan haben dort beträchtliche Investitionen getätigt. Trotz des 2010 mit China unterschriebenen Wirtschaftsrahmenabkommens (Economic Cooperation Framework Agreement, ECFA) verliert Taiwan in der Volksrepublik Marktanteile. Inwieweit die deutliche Abkühlung in den politischen Beziehungen, ausgelöst durch den Regierungswechsel in Taiwan und den Sieg der China-kritischen DPP-Partei im Mai 2016, diesen Trend verstärkt, bleibt abzuwarten.

Außenhandel

Taiwan ist Deutschlands fünftwichtigster Handelspartner in Asien und die Bundesrepublik für Taiwan der bedeutendste Handelspartner in der EU. In vielen IT-Produktgruppen ist Taiwan ein nicht wegzudenkender Teil etablierter Zulieferketten und Marktführer bei vielen Komponenten. Weltweit bekannte Brands „Made in Tawain“ sind Asus, Acer und der Smartphone- und Tablet-Hersteller HTC. Auch Fahrräder der Marke Giant werden auf der Insel produziert. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Produkten, vor allem im Elektronikbereich, die in Taiwan hergestellt werden, in Deutschland aber nur Insidern bekannt sind. In Folge gestiegener Produktionskosten haben taiwanische Unternehmen bedeutende Teile der (End-)Fertigung in den 1990er und 2000er Jahren auf das chinesische Festland umgesiedelt. In zunehmendem Maße verlagert sich dies aber nun ins chinesische Hinterland, nach Südostasien, vor allem nach Vietnam, und vereinzelt auch zurück nach Taiwan.

 

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