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Seychellen und Dubai - Urlaubskontraste pur!

 

Mit der Fluggesellschaft Emirates und der deutschen Hotelvertretung von Southern Sun Hotels reiste eine Gruppe von sechs Lufthansa City Center Inhabern oder Geschäftsführern zu einem der schönsten Badeparadiese im Indischen Ozean und ich durfte dabei sein.

Der fünfeinhalbstündige Flug von Frankfurt nach Dubai mit dem sehr guten Service von Emirates wurde zum kurzweiligen Vergnügen, denn das Angebot an Bord ist riesengroß. Unzählige Musikkanäle und eine Auswahl von hunderten Filmen im Bordprogramm lassen die Flugzeit sehr kurz werden.

Das neue und imposante Terminal 3 in Dubai dient ausschließlich Emirates als Abfertigungsgebäude und ist im Gegensatz zum alten Terminal großzügig und luftig konzipiert, besonders angenehm für die vielen Fluggäste, die Dubai zum Umsteigen nutzen. Der knapp dreistündige Übergang zu unserem Flieger nach Mahé auf den Seychellen werden zum „Beine vertreten“ und zu einem kleinen Frühstück in der Business Class Lounge genutzt.

Nach weiteren viereinhalb Stunden Flugzeit empfangen uns die Inseln im Indischen Ozean mit einem angenehmen Klima von 27°, Sonne und leichtem Wind. Die Einreise und Gepäckaufnahme dauert ein wenig - aber so ist das nun einmal auf paradiesischen Inseln…!

Die Inselgruppe der Seychellen umfasst 115 Inseln, wovon aber nur die Hauptinsel Mahé, Praslin, La Digue und noch acht bis zehn kleinere Inseln touristisch erschlossen sind. Und dies überwiegend für die Reisenden, die bereit sind, etwas „tiefer ins Portemonnaie“ zu greifen, denn die Seychellen sind kein Billigreiseziel. Sie belohnen aber den Urlauber mit einer Fülle von Natur- und Bilderbuchmotiven auf Schritt und Tritt.

Ein kurzer Pkw Transfer von 20 Minuten auf kurvenreicher, gut geteerter Straße bringt uns zu unserem tropischen Traumquartier für die nächsten drei Tage.

Das MAIA Luxus Resort & Spa auf der Hauptinsel Mahé liegt auf einem privaten zwölf ha großen Hügel direkt am Traumstrand der Anse Louise im Südwesten der Insel.

Die Südafrikanische Southern Sun Hotelgruppe hat hier ein Villenresort der Super-lative geschaffen. Insgesamt 30 Privatvillen direkt am Strand oder Berghang bieten ein exklusives Wohn- und Wohlfühlerlebnis der besonderen Art.

Auf über 250 m² je Villa genießen wir Luxus pur. Eingerichtet in fernöstlichem Design in warmen erdigen Tönen und dominantem Holz gehen die Villen eine perfekte Symbiose mit der sie umgebenden Natur ein. Ein Privatpool und eine zusätzliche Open-Air-Badewanne mit Ausblick auf das Meer lassen uns den Alltag vergessen. Für den Service in diesem Refugium sorgt eine private 24 Std. Butler- Betreuung in jeder Villa!

Bei unserem ersten leichten Mittagessen unter freiem Himmel im schattigen Garten lernen wir die Spitzenküche des MAIA zum ersten Mal kennen. Der spanische Küchenchef hat bei einem der weltbesten Köche an der Costa Brava gelernt (Adrian Ferra). Seine leichten franko-asiatischen und kreolischen Gemüse und Salatgänge mit frischen einheimischen Fischen kombiniert, bieten eine absolute Gaumenfreude auf höchstem Niveau.

Am Nachmittag dürfen die ersten der Kollegen die begnadeten Hände der balinesischen Masseusen im Spa by La Prairie kennen lernen. Sie berichten uns beim Abendessen begeistert davon, wie Ihnen die Verspannungen aus Nacken und Schulterbereichen geknetet worden sind.
Alle sind rechtschaffen müde und gehen gleich nach dem Essen in „ihre eigene Villa“. Wobei es eigentlich „fahren“ heißen müsste, denn die Gäste werden wegen der Entfernungen und der hügeligen Anlage in Golf Carts gefahren.

Am nächsten Morgen nach einem erstklassigen Frühstück mit tropischen Früchten und allem was das Herz begehrt, geht die Fahrt zum 30 Minuten entfernten Hafen der kleinen, gemütlichen Hauptstadt Victoria.

Unser Tagesausflug zur zweitgrößten und für viele schönsten Seychellen Insel Praslin beginnt auf einem modernen und geräumigen Motor Katamaran namens „Cat Coco“. Die ca. einstündige Überfahrt (ca. 42 €) bei bestem Wetter verläuft ruhig und wir genießen lieber die Sonne an Deck, statt klimatisiert in flugzeugähnlichen Sesseln zu sitzen.

Am Jetty (kleiner Fähranleger) von Praslin angekommen gibt es immer großes „Hallo“, denn Freunde und Verwandte verabschieden, oder heißen Willkommen.

Wir werden von Georges, einem sympathischen und stets fröhlichen Hotelmanager der Southern Sun Hotels abgeholt. Es wird kurz umgestiegen auf einen kleineres, offenes Motorboot vom „Typ Cruiser“ und weiter geht die Fahrt entlang der traumhaften Küstenlinie von Praslin. Türkisfarbenes Wasser, Korallenriffe mit unzähligen Fischen. Dazu die nur 50 m entfernte Küste mit feinsten Sandstränden, tropischen Palmen und den für die Seychellen so typischen Granitfelsen.

Das Boot landet uns direkt am Strand des Hotels „Paradise Sun“ an. Eine kreolische Musikgruppe empfängt uns mit frischen Kokosnüssen, deren gut gekühlte Kokosmilch den ersten Durst löscht.

Die anschließende kurze Hotelführung bringt uns dieses tropische 4-Sterne Badehotel näher. Die geräumigen Zimmer in den Holzbungalows, die Garten- und Poolanlage sowie das offene Restaurant mit Blick auf das Meer sind eine ideale Unterkunft für einen absolut erholsamen und entspannten Traumurlaub.

Wir allerdings müssen erst „arbeiten“. Eine kurze Fahrt mit einem Kleinbus ins „Vallèe De Mai“, einem bezaubernden Naturschutzgebiet in einem Tal, in dem die weltberühmte und seltene „Coco de Mer“ wächst. Eine einstündige Wanderung mit einem „schwiezerdütsch“ sprechenden Seychelloise bringt uns dieses einmalige Naturparadies näher. Zurück im Hotel wartet auf uns ein leckeres Mittagessen mit kreolischen Salaten und Meeresgetier. Am Nachmittag folgt ein kleiner Bootstrip zu einem der schönsten Strände von Praslin „Anse Petite Cour“, obwohl wir danach der Meinung sind, fast alle Strände hier sind wunderschön.

Auf der einstündigen Rückfahrt mit dem Catamaran von Praslin nach Mahé erleben wir einen Bilderbuch Sonnenuntergang.

An diesem Abend überrascht uns die Hotelleitung mit einem „Dine around“, jeder Gang des Abendessens wird an einem anderen Ort des Hotel MAIA eingenommen.

Die verschlungenen Wege der exotischen Anlage sind mit Fackeln beleuchtet und der jeweilige Gastro Ort wunderschön dekoriert und in verschiedenen Farben ausgeleuchtet. Die Qualität und Frische der Speisen an diesem Abend sind wiederum kaum zu übertreffen.

Der nächste Vormittag wird zu einer kleinen Inselrundfahrt mit Besuch in der kleinen und verträumten Hauptstadt Victoria genutzt.

Dort gibt es nicht sonderlich viel zu sehen, ein „Höhepunkt“ und beliebtes Fotomotiv ist schon „Little Big Ben“, ein Uhrturm und kleine Nachbildung des Londoner Originals auf einer Verkehrsinsel der Hauptstrasse. Es gibt noch einige erhaltene Kolonialgebäude aus viktorianischer Zeit, den Botanischen Garten und das kleine Nationalmuseum.

Es lohnt sich aber unbedingt eine Inselrundfahrt zu unternehmen, denn Mahé bietet an ganz vielen Plätzen wunderschöne Ausblicke und Motive.

Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen und Abschied nehmen von unserem drei Tage Paradies, denn unser Rückflug nach Deutschland wird für zwei Nächte in Dubai unterbrochen.

Bei Ankunft erwartet uns ein trübes und für dortige Verhältnisse kühles Wetter mit knapp 20 Grad. Obwohl es etwas über zwei Jahre her ist, dass ich die Stadt gesehen habe, hat sich erneut vieles verändert. Die Zahl der Baustellen ist gleich hoch geblieben, aber augenscheinlich wird auf vielen nicht gearbeitet – auch hier sind die Zeichen der Weltwirtschaftkrise deutlich spürbar. Der Autoverkehr hat, so empfinde ich es, deutlich abgenommen. Staus gibt es zu bestimmten Tageszeiten zwar immer noch, aber nicht mehr permanent. Das neue Monorail System (moderne Hochbahn) ist vielerorts schon fertig. Die Inbetriebnahme ist für 2010 vorgesehen, auch dies wird den Verkehr hoffentlich weiter entlasten. Unser Transfer in das Hotel Qarmardeen erfolgt zügig. Nach einem kleinen Mittagessen wird eine Hotelführung vorgenommen. Unser Fazit: ein gutes Mittelklasse Hotel für den Geschäftsreisenden in verkehrsgünstiger Lage von Burj Dubai (die frühre Altstadt). Rundherum um das Hotel wird noch heftig gebaut, es entsteht der Dukkan Qarmadeen Komplex, der den alten und traditionellen Souks nachempfunden wurde. In wenigen Monaten wird hier ein völlig neues Viertel in „altem Gewand“ entstehen. Mit Hotels, Restaurants und Geschäften in Souks, sowie Appartements die zum Verkauf stehen. Unfassbar wie zielstrebig und relativ schnell Projekte aller Größenordnungen in dieser Stadt umgesetzt werden.

Davon bekommen wir am nächsten Tag auch noch mal eine weitere Kostprobe. Wir haben kurzfristig und ungeplant einen Besuch auf dem gigantischen Inselprojekt „The Palm“ und dem Hotel Atlantis ermöglichen können.

Schon die Anfahrt auf der Halbinsel zeigt, dass das Projekt immer noch weit hinter den zeitlichen Vorgaben hinterherhinkt.

Am Ende der „Palme“ nach Durchfahrt durch einen mehrspurigen Tunnel unter Wasser, erreichen wir das „Atlantis“. Unübersehbar breitet sich diese Superlative der Hotellerie und der Unterhaltungsindustrie auf dem riesigen Gelände aus. Da wir Besucher sind, dürfen wir nicht den Hoteleingang benutzen, der ist nur den Hotelgästen vorbehalten. Verständlich, bei den Scharen von „Tagesgästen“. Der Eingang für Besucher ist aber nicht minder repräsentativ.

Die großzügige Lobby ist mit Marmor und feinstem Tuch nach arabischem Geschmack gestaltet. Eine, für Dubai Verhältnisse, kleine Shopping Arkade, mehrere Restaurants und der Eingang zum alles überragenden Meeresaquarium bieten dem Besucher genügend Abwechslung.

Das Aquarium sucht nicht nur von den Ausmaßen her seinesgleichen. Am Meeresboden hat der Architekt „sein Atlantis“, zumindest so wie er es sich vorstellt, nachgebildet. Darüber schweben Tausende von Fischen aller Art in blaues Licht getaucht, schwerelos dahin. Manta Rochen jeder Größe und ein ca. acht Meter langer Hammer Hai sind die Attraktionen in dem überdimensionalen Becken.

Der Übergang zurück in die „reale Welt“ hinterher fällt etwas schwer, denn die ist in Dubai sehr laut und lärmend.

Der Nachmittag ist einem Ausflug in die Wüste vorbehalten. Nach ca. 45 Minuten Fahrt mit großen Allradfahrzeugen erreichen wir ein Wüsten Camp. Dort stehen für die Teilnehmer kleine „jeepähnliche“ Quad Bikes zur Verfügung. Eine kurze Einweisung und schon geht es los. Über Pisten und Dünen, rauf und wieder runter, ein Vergnügen ohne jeden Zweifel, doch etwas Nachdenklichkeit wegen der Umwelt kommt schon auf.

Der Abend in der Wüste klingt aus mit der Vorführung eines Jagdfalken und einem arabischen Büffet, bei dem die Wasserpfeife Shisha hinterher nicht fehlen darf.

Eine kurze Übernachtung und am frühen Morgen Transfer zum Flughafen von Dubai. Der kurze sechsstündige Flug nach Hamburg bietet noch einmal gute Gelegenheit die vielfältigen Eindrücke an sich vorüber ziehen zu lassen.

Seychellen und Dubai eine gelungene Kombination!

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Ihr Klaus Schneider
Geschäftsführer der Hamburg Süd Reiseagentur GmbH


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