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Fachstudienreise mit Club Med und Singapore Airlines


Rechtzeitig zur trüben Jahreszeit erreichte mich die Einladung zu einer Fachstudienreise mit Club Med zu den beiden Clubs auf Phuket und Bali.

Ich freue mich sehr auf einige Tage unter der Sonne Asiens, bin mir aber gleichzeitig bewusst, dass einige Stunden im Flugzeug auf mich warten. Gott sei Dank fliegen wir mit Singapore Airlines, der Airline, die eine Auszeichnung nach der anderen bekommt. Mal schauen, ob diese auch wirklich berechtigt sind!

Am Morgen des 22.11. treffen wir uns alle am Flughafen Frankfurt und werden herzlich durch die Kollegen von Club Med und Singapore Airlines begrüßt. Der Check In verläuft problemlos und so sitzen wir bald in der Boing 747 nach Singapur. Viel Platz haben wir und jeder einen eigenen Bildschirm, mit der Möglichkeit aus ca. 120 Filmen zu wählen, Spiele zu spielen und sogar einen Sprachkurs zu machen!

Bestens unterhalten und mit leckerem Essen (und das sage ich nicht oft über Flugzeugessen!) und ausreichend Getränken gehen die zwölf Stunden Flug bis Singapur schnell vorbei.

Um sieben Uhr erreichen wir Singapur und unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt, bevor wir das Trainingscenter von Singapore Airlines erreichen. Hier dürfen wir uns die Ausstattung der verschiedenen Maschinentypen von Singapore Airlines ansehen. Unter anderem auch die First Class des neuen A380. Ein eigene Kabine, fast so groß wie ein Zugabteil. Mit richtigem Bett, Bettwäsche und der Möglichkeit zwei solcher Kabinen zu einer großen für zwei Personen zu öffnen. Staunen macht sich breit, ein wirklich sensationelles Produkt!

Weiter geht es nun für uns auf die thailändische Insel Phuket in den dortigen Club Med. Es erwarten uns eine weitläufige, tropische Garten- und Poollandschaft, eine Zirkusschule mit Trapez, jede Menge Sport (von Wassersport über Golf, Fitness, Bogenschiessen und Tennis ist hier alles dabei und im Preis inklusive), Shows am Abend, Kochkurse oder Show - Cooking, wenn man möchte, und natürlich eine umfassende Kinderbetreuung bereits ab einem Alter von vier Monaten.

Leider haben wir nur kurz Zeit uns umzusehen. Anbei finden Sie Fotos des Clubs und der Zimmer, die, wie ich finde, für sich sprechen. Ein Wort noch zum Strand. Es ist ein wirklich schöner, öffentlicher Strand, an dem breite, gemütliche Liegen vom Club aufgestellt wurden. Es gibt ein kleine Strasse, die Club und Strand trennt, als Übergang gibt es einen Zebrastreifen, an dem den ganzen Tag ein aufmerksamer Lotse steht, der sofort alle Autos anhält, wenn man die Strasse überqueren möchte. Der Verkehr war allerdings ohnehin nicht sehr stark, als wir da waren!

Weiter geht es, via Singapur nach Bali/Indonesien. Wir sind sehr gespannt auf das frisch renovierte Clubdorf. Der Eingangsbereich ist sehr traditionell balinesisch gehalten. Überall stehen Schalen mit Blumen, es plätschern kleine Wasserläufe und Statuen schmücken die Gänge. Dann der Blick durch die Rezeption auf die Bar. Zwischen Pool und Strand gelegen mutet sie sehr futuristisch, fast schon raumschiffartig an. So etwas habe ich wirklich noch nie gesehen! Der Clubrundgang bestätigt unseren ersten Eindruck. Die Anlage ist noch größer, mit noch mehr üppigen Pflanzen und einem noch umfassenderen Sportangebot. Einfach unglaublich und uns kommen Zweifel auf, ob man überhaupt an allem teilnehmen kann, ohne dass es stressig wird? Auch hier gibt es übrigens den Baby Club Med mit einer Kinderbetreuung ab dem 4. Monat !

Ich war bereits zuvor auf Bali und hatte die Strände als sehr schmal und nicht besonders weitläufig in Erinnerung. Hier im Club wurde dem entgegen gewirkt indem Sand aufgeschüttet wurde, so dass hier viel Platz für die breiten Teakholzliegen entstanden ist. In der weitläufigen Gartenanlage stehen übrigens auch große Liegeinseln mit Verdeck, so dass man auch im Schatten liegen kann.

In beiden Clubs sind übrigens viele junge Familien und Paare unterwegs. Die meisten aus dem asiatischen Raum. Ich bin nicht einmal auf Franzosen getroffen und die Clubsprache ist in beiden Fällen Englisch. Was mir noch besonders aufgefallen ist und vielleicht manchmal in Vergessenheit gerät ist, dass in allen Club Meds viel Wert auf Essen und Getränke gelegt wird. So bekommt man, wenn man einen Ramazotti o. ä. bestellt, auch wirklich das Markengetränk und keinen einheimischen Ersatz. Und wo findet man schon solche Buffets mit so vielen verschiedenen Kochstationen, wie im Club Med? Mit französischen Käsebuffet für einen gelungenen Abschluss des Abendessens!

Unser Rückflug war dann wirklich noch Mal etwas ganz Besonderes. Natürlich wieder mit Singapore Airlines über Singapur. Auch wenn wir nun schon mehrmals auf diesem Flughafen unterwegs waren, haben wir immer noch Neues entdeckt, z.B. den Schmetterlingsgarten oder all die kostenlosen Internetterminals. Langweilig wird einem hier ganz bestimmt nicht. Der Rückflug erfolgte mit einer Boeing 777 (extended). Man glaubt es kaum, aber hier hatten wir noch mehr Beinfreiheit und entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, Flüge einfach zu verschlafen, habe ich die ganze Nacht lang aktuelle Filme gesehen! Ich brauche die nächsten Wochen erstmal nicht mehr ins Kino zu gehen!

Für Fragen zu den Produkten Club Med und Singapore Airlines, zu Asien oder allem was sonst noch mit dem Reisen zu tun hat, rufen Sie mich und meine Kolleginnen natürlich gerne an!

Herzliche Grüße,
Heide Kussmaul


Die Fotogalerie zur Reise


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